Donnerstag, 4. Juli 2019
[AN] DER SCHATZ AM ENDE DES REGENBOGENS
Unerreichbar zu wirken ist auch für den Unerreichten eine schwierige Angelegenheit. Denn wie schafft man die geliebte Person davon zu überzeugen, sehr wohl eine Chance zu haben? Doch nur, indem man sie festhält und einfach nicht davonkommen lässt!
[Crack-Ship / Fluff / Freundschaft / Harmonie / Out Of Character / Rare-Pair / Romantik / Slice Of Life]

Mein Beitrag zu Augureys Wichtelrunde „Romantic Premades“.

Ja, ich gebe es zu! Romanzen sind nicht meine Stärke, aber für dieses Projekt habe ich mich wirklich sehr angestrengt, okay?! Es geht nicht besser! T_T

Wortwörtlich „Sunshine & Rainbows“. Dass nicht auch noch rosa Einhörner über die saftigen Bergwiesen schweifen, ist einzig und allein dem düsteren Fandom zu verdanken. Anstatt des Platzhalter-Pärchens Kim und Alex habe ich mich nämlich von vornherein an der wunderbar explosiven Beziehung von Link und Kanda aus D.Gray-Man bedient, weil ich mit den OCs einfach nicht recht warm wurde. Es handelt sich also eigentlich um eine verkappte YuArd-FF und dadurch schimmern ihre sehr speziellen Farben vielleicht ein bisschen zu sehr hervor, aber ohne diese Hilfestellung hätte ich nicht einmal diesen kleinen Text hinbekommen ...

Einmal mehr ein unmissverständliches Zeichen, dass ich keine Unze Talent für Freie Arbeiten aufweise. Autsch, das tut weh!

Eigentlich ein Minishot für vilyavantars Wunsch-Pärchen Hildegard x Inge. Das Original bleibt offline, immerhin ist es ein Geschenk. Aber YuArd ist extrem selten und ich halte jede unveröffentlichte Geschichte mit dem Paar als Verschwendung, deshalb möchte ich gleichgesinnten Fans gern anbieten dürfen, die Namen im Geiste auszutauschen und so einen fluffigen, erdbeercremeverseuchten Sugarshot mit einem ungewohnt schüchternen Link und einem leicht verzweifelten Kanda zu erhalten, der selbst aromantisch eingestellte Zähne zum Ausfallen bringt :3!

(Die beiden wirken etwas OOC, da wir unsere Premades aus Gründen der besseren Anpassung natürlich ziemlich allgemein halten mussten. Aber wenn du darüber hinwegsehen kannst ...)

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Samstag, 22. Juni 2019
[AN] FAMILIENBANDE
4. Teil der Oneshot-Sammlung „Spiel mit dem Feuer“.

Rufus ist ein Einzelkind. Doch das erscheint ihm keinesfalls als Problem, vielmehr genießt er die freie Verfügung über das, was ihm sein verhasster Vater hinterlassen hat. Doch nicht alles davon ist Jubel wert, vor allem, wenn es Evan heißt und sich in den Kopf gesetzt hat, auch die zahlreichen anderen Fehltritte Shinras aus dem Sumpf des Vergessens ans Licht zu zerren.
[Angst / Compilation / Dark / Familie / Schmerz ohne Trost]

Angesiedelt irgendwann nach „Dirge Of Cerberus“.

Zur Abwechslung mal ein etwas böserer Ruffles, der für seine Zwecke noch immer über Leichen geht. /o\ Kleiner Gelegenheits-Oneshot mit einer eher unerwarteten Hauptfigur, obwohl ich Rufus‘ unkontrolliert wachsender Geschwisterschar nicht gerade übermäßig viel Liebe entgegenbringe. Oder vielleicht gerade deshalb? So einen auf: „Rufus, Baby … Sollten noch mehr dieser politisch korrekten Geschwüre auftauchen – entsorg sie.“

Dieser ganze Compilation-Murks um haufenweise uneheliche Kinder des seligen Präsidenten Shinra ist sowas von albern. Shinra war gerissen und kaltblütig. Ich halte ihn für einen Menschen, der sofort jede Schwachstelle schonungslos beseitigt hätte, hätte er davon erfahren, und er hätte auch seine „Unfälle“ ausgelöscht, sobald er von ihnen erfahren hätte, völlig egal, ob die enttäuschten Mütter bei ihm vorstellig geworden wären oder nicht. Lazard war der Einzige, bei dem sich das Konzept noch interessant angehört hat. Evan war bereits über. Alle anderen Geschwister, die Rufus laut „Lateral Biography Turks“ zum Teil sogar getroffen hat, wirken als genau das, was sie darstellen: Ein idiotischer Versuch, Shinra noch ruchloser zu gestalten, als er sowieso schon war, und hilfloses „Oh No Drama“.

Und was der Alte macht, schafft der Junge besser.

Ich traue Rufus also durchaus zu, sich von dem unerwünschten Ballast permanent befreien zu wollen, immerhin stellt jedes Geschwisterchen eine Bedrohung für seine Position dar. Und seien wir ehrlich, „freundlicher“, „reuiger“ und „verantwortlicher“ als in Advent Children wollen wir ihn auch gar nicht haben. Vor allem wollen wir keinen Evan haben. Oder ich zumindest nicht. Und dann auch noch mehrere davon. Ist doch vollkommen nachvollziehbar, dass Rufus irgendwann die Hutschnur platzt bei so viel Disziplinlosigkeit seines liebestollen Alten.

Und mittendrin der bekloppte Fanon mit „Shinra-Bastard-Cloud-Strife“. Vor Kurzem erst wieder einen pädagogisch ach so wertvollen Blog-Beitrag drüber gelesen.

Ein Argument war, dass Clouds Vater nie genannt wird (OMG) und er dafür aber Präsident Shinra UUUUUUNGLAUBLICH ähnlich sieht, denn Blond-und-Blauäugig sei ganz selten in FF7!

(Pst! Pst! In einem Kommentar unten drunter wurde ganz richtig angemerkt, dass Cloud nach seiner Mutter geht, die auch blond und blauäugig war. Ganz nachvollziehbar wurde gleich mit vermutet, dass Clouds Mutter und Shinra dann sicherlich ebenfalls verwandt gewesen sein mussten, wahrscheinlich – TADA! – Bruder und Schwester. HEY! Vielleicht war’s ja INZEST! Würde auch Clouds Klatsche erklären. Oh, der Skandal!)

Ein anderes Argument war, dass die Haare aller Shinra-Söhne „ein bisschen stachelig“ wirken.

(… Nein. Nein, im Ernst. Jetzt nimm dir Bilder von Rufus, Lazard und Evan vor, es gibt ja genug davon im WWW, und vergleich sie mit Cloud. Mit Cloud! Kannst du wirklich zustimmen – in aller Ehrlichkeit, in aller geistigen Präsenz eines allgemein gesunden Menschenverstands – dass die Frisuren dieser drei tatsächlich in IRGENDEINER Weise mit jener Clouds konform gehen? Zumal Evan einen Schlapphut trägt und kein offizielles Artwork von ihm ohne diesen Hut existiert.)

Nein, der Text war keine Satire. Oder sie war so gut gemacht, dass es mir nicht klargeworden ist. Als der Blogersteller dann in seiner unendlichen Weisheit zu SCARLET (Spoiler: Blond-und-Blauäugig) übergegangen ist, habe ich wohlweislich (ab)gebrochen. Wie man sich so derbe in die eigene fixe Idee steigern und in jedem Detail hanebüchene Verschwörungen riechen kann, ist mir ein Rätsel. Es ist völlig okay, Fanfiction zu schreiben, weil man Cloud unbedingt als Shinra sehen will. Das möchte ich überhaupt nicht kritisieren, für das Ausleben von Fantasien ist Fanfiction ja da. Aber eine ganz andere Sache ist es, zu versuchen, diesen Wirrfug auf Gedeih und Verderb in den Kanon zu ritzen.

Cloud Strife ist nicht verwandt mit Rufus Shinra. Und sollte SqEnix im Remake auch nur spaßeshalber, nur ANSATZhalber diesen Fanon aufnehmen, veranstalte ich eine Hexenmesse™. Solltest du mein Entsetzen teilen, seist du herzlich eingeladen.

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Samstag, 15. Juni 2019
[AN] FREIHEIT FÜR ANFÄNGER
3. Teil der Oneshot-Sammlung „Spiel mit dem Feuer“.

Cloud begleitet Rufus auf eine Motorradfahrt durch Edge – durchaus nachvollziehbar, wenn man in Friedenszeiten und derselben Stadt lebt. Weniger gut nachzuvollziehen ist das zweite, dritte, vierte Mal und alle, die darauf folgen. Doch vielleicht muss man auch nicht jede Laune praktisch erklären, solange man sich besser kennen und sogar verstehen lernt.
[Compilation / Fluff / Freundschaft / Harmonie / Humor / Slice Of Life]

Okay, eine freundliche Warnung – erwarte nicht zu viel. Es gibt hier kein „Maah! Konflikte!“ oder „Maah! Drama!“ oder „Maah! Plotwendung!“ Die Figuren erleben kein Auf und Ab der Gefühle, missverstehen sich nicht und trampeln auch nicht von einer Chaotik in die nächste.

Diese Geschichte war mehr der Versuch einer Entspannung von meinen zahlreichen angefangenen FFs, die ich derzeit mehr schlecht als recht voranzutreiben versuche (indem ich eine neue beginne <- schlau wie ein Fuchs). Hier wollte ich einfach nur ein bisschen Interaktion zwischen Rufus und Cloud haben, ohne dass sich alles wieder wie verrückt konfligiert.

Platonisch oder romantisch kannst du dir selber aussuchen, es ist (unbeabsichtigt) relativ zweideutig geraten und schießt mancherorts vielleicht ein bisschen (sehr) über gewöhnliche Bromance hinaus. Ich bin mit freundschaftlicher Absicht an die Sache gegangen, aber wenn du sprießende Liebespflänzchen hineininterpretieren möchtest – bitteschön :3.

Eigentlich wollte ich nach „Recht des Stärkeren“ nochmal direkt eine ShinHart-FF hinterher schieben, für die schon ziemlich viel Materie vorhanden ist. Aber dann dachte ich: „Hey, X Fantasy hat dir Rufus und Cloud schmackhaft gemacht, warum nicht lieber das Plotbunny schlachten mit dem einsamen Begriff ‚Stadtrundfahrt‘?“ Ehrlich, mehr *hust* … „Idee“ war nicht vorhanden. Kann man also eher als Prompt bezeichnen, obwohl ich sicher bin, mir irgendwann mal mehr dabei gedacht zu haben.

Äh, ja. Das hier kam dabei raus. Viel Vergnügen.

Lanzelot ist übrigens hiermit und bis in alle Zeiten der Name von Clouds Fusionsschwert. Ich habe den Satz geschrieben und es ging „wie er mit Fenrir und“ und „Lanzelot“ kam ohne überhaupt darüber nachzudenken. Hab kurz Stirn gerunzelt und dann den echten Namen gegoogelt, aber angeblich soll es tatsächlich nur als Fusionsschwert bekannt sein. Naja, dachte ich mir, lass es halt so, ist so gut wie jeder andere.

Delita Hyral ist eine Figur aus Final Fantasy Tactics, für die ich nie vollkommenes Mitgefühl aufbringen konnte. Ich verstehe seine Entwicklung und Gedankengänge, aber es hat schon einen Grund, warum ihn seine Frau am Ende zu erdolchen versucht – der Mann verrät jeden und alles, um an sein Ziel zu kommen, so sehr glaubt er, das Richtige und Notwendige zu tun.

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Dienstag, 28. August 2018
[AN] REISEFIEBER
6. Teil der Oneshot-Sammlung „Von Sündenböcken und roten Schafen“.

Schlechte Geschichten entstehen überall. Aber richtig schlechte Geschichten, so muss die geplagte Bat-Familie feststellen, entstehen in Jason Todds schlimmsten Alpträumen.
[Crack / Familie / Humor / MSTing]

Entstanden nach einer Überdosis „Batman Ninja“ und RHATO #24, aber angesiedelt zu praktisch jedem Zeitpunkt, an dem Jason sich zufällig wieder mit seiner Familie versteht und nicht gerade von irgendeinem dieser überempfindlichen Arschlöcher halbtot geprügelt wird.

Okay, also ich habe „Batman Ninja“ gesehen, hockte von der ersten bis zur letzten Minute vor dem Bildschirm und hab mich gefühlt wie im Fiebertraum – ich hatte keinen blassen Schimmer, ob Lachen oder Weinen angesagt ist. Ein einziger WTF-Moment!

Ich kann nicht mal sagen, ob ich den Film gut oder schlecht finde. Er ist einfach heillos übertrieben in seiner vollkommenen Abgehobenheit, aber ich hatte tatsächlich Spaß damit. Vielleicht auch nur, weil ich mich aufs Konzept eingelassen habe und ich Animes gewohnt bin. Es ist schlicht eine einzige Actionshow voller Selbstironie, man darf sie auf keinen Fall ernst nehmen, dann kann man sie durchaus genießen.

Großes Plus: Der Film hat als einzige Animation außer UtRH Jason dabei und in der Not schmeckt jedes Brot. Zudem scheint es mir, als würden die Japaner ihn ziemlich mögen:

- sie lassen ihn Joker finden
- sie gönnen ihm dabei sogar einen eigenen Zeichenstil (obwohl ich den Sinn dahinter nicht verstehe)
- sie erteilen ihm die Ehre, Selina vor dem Sturz in den Tod zu retten (in jeder amerikanischen Produktion hätte das Dick besorgt)
- er ist cool und zuverlässig (in Amerikas Augen scheint er für nichts anderes als brutale Gewalt, Versagen und Comic Relief gut zu sein)

Aber vielleicht liegt seine eher ruhige Charakterisierung auch nur an der englischen Synchro, die angeblich mit dem O-Ton nichts gemein haben soll.

Irgendwann beim Schauen hab ich mir dann gedacht, dass das auf keinen Fall ein echter Augenblick im Kanon von DC sein kann, es fühlte sich mehr an wie ein völlig legitimer Angstgas-Anfall – wenn auch mehr abgefahrener Trip als Alptraumvision, vor allem, wenn Controllfreak Bruce ihn erleidet. Aber der würde wahrscheinlich nur das Negative in dieser Shitshow erkennen, im Gegensatz zu Jason, der genug schrägen Humor besitzt, um sich in der Welt von Übermensch-Ninjas und transformierenden High-Tech-Schlössern durchaus noch wohl zu fühlen.

Also, dachte ich mir, wirf mal schnell ein bisschen Humor in den Mix, bevor DC das bisher außerordentlich vergnügliche RHATO Rebirth mit ihrem nächsten ach so originellen Ooops-Bruce-and-Jason-Next-Chance-Don’t-screw-it-up-Don’t-screw-it-up-Aaaaaaaw-they-screwed-it-up-Zyklus den Bach runtergehen lassen. Zum Glück ist es fertiggeworden, bevor #25 rauskam – ich bin jetzt nicht nur wegen der Handlung deprimiert, sondern nicht zu knapp auch wegen des offensichtlichen Ausscheidens von Dexter Soy.

Okay, ich will dem Neuen eine Chance geben, aber ganz ehrlich? Es gibt bisher nur zwei Zeichner, die ich als würdig erachte und das sind Soy und Kenneth Rockafort, mit Soy einem Stückchen die Nase vorn wegen seiner atemberaubend dynamischen Actionszenen. Mist, ich werde seinen Jason sowas von vermissen!

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Sonntag, 26. August 2018
[AN] TIEFER ABGETAUCHT
5. Teil der Oneshot-Sammlung „Von Sündenböcken und roten Schafen“.

Jason würde jederzeit bestätigen, dass ein streng geheimer Job als Gangsterboss unter den wachsamen Augen seiner Familie alles andere als leicht ist – aber es ist einer, den er nicht aufzugeben gedenkt. Schon gar nicht wegen einer läppischen Kriegserklärung, einer Reihe von Banden-Morden und einer auf ihn ausgesetzten Prämie von lausigen drei Millionen Dollar.
[Abenteuer / Action / Humor / Erhöhtes OC-Aufkommen / Solo-Case / Suspense]

Sollte angesiedelt sein nach dem Ärger mit Pinguin, der ab RHATO #18 eingeleitet wurde, aber ich konnte mir nicht im Ansatz vorstellen, dass der so eskaliert. Kohärente Timeline deshalb gramgebeugt aufgegeben – in dieser FF hat Jason einfach nur einen von Pinguins großen Coups vermasselt, niemand ist halb gestorben, niemand wurde am Kopf über das Dach eines Hochhauses gezerrt (WTF BRUCE?!) und niemand wurde aus Gotham exiliert.

Witzig ist, dass Lobdell für das 2. Annual eine gewisse Familie wieder ausgräbt. Und ich hab bei der Planung dieser FF schon befürchtet, dass das hoffnungslos einfallslos sei. Aber wenn ein offizieller DC-Autor so längst abgehakte Bösewichter wiederbeleben darf, kann ich das auch ohne Gewissensbisse!Jason in „Under the Red Hood“ ist extrem cool – gerissen, überlegt, einfallsreich, kampfbewährt, stark – und seine einzigen Minuspunkte sind, dass er der Antagonist und ein bisschen Banane ist.

Die Rolle als Drogenbaron gibt ihm eine Bestimmung innerhalb der Batfamilie, die kein anderer ausfüllen kann. So sehr mich das vorbehaltlose Töten auch stört, das Konzept mag ich sehr. Umso enttäuschter bin ich, dass DC ihm diesen Einfluss später weggenommen hat. Ich finde es zwar gut, dass sich Jason in Rebirth Batmans No-killing-rule unterordnet, weil ihn das ein Stück weiter bringt in Sachen Wiedereingliederung, aber dass er seinen Job als Boss völlig aufgegeben hat, ist echt schade.

Für diese FF steigt er deshalb nicht nur zurück in die tieferen Schichten von Gothams Unterwelt, sondern hat seinen Griff auf deren Zügel nie ganz aufgegeben.

Batman weiß nichts davon *gasp*. Ich finde es nämlich langsam lächerlich, wie stark seine und vor allem auch Oracles Allmacht übertrieben wird. Bruce und Barbara sind nur Menschen, extrem intelligente Menschen, aber nicht mehr. Es ist unmöglich, dass sie wirklich über jeden Fliegenschiss in Gotham und über die Grenzen hinaus Bescheid wissen – und es ist storytechnisch auch – Pardon – vollkommene Scheiße. Wozu braucht man noch andere Helden, wenn sich zwei derartige Götter auf dem Olymp befinden und genau wissen, wer wo wann wie zuschlägt? Nein, es wird Zeit, dass Batman wieder überrascht wird und im Vergleich zu dem Batman, der sich zur Zeit in seinem eigenen Comic in jeder Sekunde von Selina retten lässt und auf Schmusekurs mit seinen Erz- und Todfeinden geht, erachte ich es nicht als Out of Charakter, wenn mein Bruce keine Ahnung von Jasons etwas geheimeren Operationen hat.

Die Anführer aus UtRH kommen also wieder aus der Versenkung gekrochen, weil ich sie ausnahmslos cool finde. Ich wollte eigentlich die Comic-Charaktere verwenden, aber zu meinem Schrecken fehlt dort eine meiner beiden Lieblingsfiguren, die namenlose rothaarige Frau. Ich mag sie so gern, weil sie zusammen mit Freddie und Bobo, obwohl sie kein Wort von sich gibt, trotz der Bedrohung durch eine AK-47 forsch wirkt und vortritt, wo der Rest sich vorsichtig zurückzieht. Allein durch ihr Verhalten zähle ich sie deshalb unter der Gruppe der Bosse als einer der drei Rädelsführer, eine, auf die die anderen in Notsituationen hören würden. Aus diesem Grund hat sie sich am besten mit den neuen Umständen arrangiert und fungiert als Jasons rechte Hand.

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Samstag, 31. März 2018
[AN] DIE BERÜCHTIGTEN ABENTEUER DES KLEINEN RED HOOD – RETTET BIZARRO!
4. Teil der Oneshot-Sammlung „Von Sündenböcken und roten Schafen“.

Etwas stimmt nicht mit Bizarro und irgendwann können die Outlaws das Problem nicht weiter ignorieren. Lex ist gewillt, ihnen zu helfen, doch die Methode, die er anwendet, wirft Jason um Jahre zurück – und das buchstäblich.
[De-Aging / Familie / Freundschaft / Humor / Schmerz und Trost]

Eine AT, die mir nach RHATO #14 eingefallen ist. Mit und im Zuge von Bizarros seltsamen Anwandlungen gelangte ich zur irrigen Annahme, dass er auf einen Abstecher ins Reich der Oberbösewichte vorbereitet wird. Ich habe das ganze komplizierte Zeug geskippt und setze direkt nach imaginären Bosskampf, Bekehrung von Brainzarro und Versöhnung der Outlaws ein.

Ich habe mehrere FFs gelesen, in denen die Bat Boys verjüngt werden. In jeder einzelnen davon verlieren sie durch die Regression ihr Gedächtnis und sind wieder die süßen, unschuldigen, unkomplizierten (*hust*) Kinder der Vergangenheit, damit Bruce all seine Fehler berichtigen kann und am Ende eine harmonische Familie unter Dach und Fach bringt. Mir geht es gar nicht so sehr um Bruces emotionale Inkompetenz oder um die Entspannung ihrer überkomplizierten Beziehung. Ich wollte nur einfach Jason als Kind haben, ohne auf seine saukomische Unverschämtheit verzichten zu müssen!

Ich habe im Moment noch drei weitere Geschichten mit „Little Hood“ in Planung, aber vielleicht werden es noch mehr, denn ich muss sagen, er gefällt mir in dieser Form exorbitant gut!

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[AN] NACHBEBEN
3. Teil der Oneshot-Sammlung „Von Sündenböcken und roten Schafen“.

Bruce hatte keine andere Wahl, so viel begreift Jason schon. Er hätte niemals sein Herz angehalten, wenn es eine bessere Lösung gegeben hätte. Und weil er das so gut versteht, macht er sich keine Gedanken darüber, dass ein derartig schwerwiegender Eingriff höchst negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann.
[Angst / Familie / Freundschaft / Schmerz und Trost]

Direkter Anschluss an „Trinity #15“.

Nach der Dark-Destiny-Arc war ich mal wieder schwer enttäuscht von der Oberflächlichkeit, mit der Bruces und Jasons Beziehung behandelt wurde. Außer zwei Sprechblasen, in denen Bruces Sorge um Jason angenehm dezent und doch überdeutlich hervortritt, wird nur wieder auf ollen Kamellen herumgeritten, als hätte Jason seit UtRH keine Spur von Charakterentwicklung mitgemacht. Es war eine großartige Gelegenheit, ihr Verhältnis zu vertiefen oder wenigstens irgendetwas damit anzufangen, aber es wurde nichts daraus gemacht.

Klar kann man argumentieren, dass es in Trinity ja nun nicht primär um Bruces Schwierigkeiten mit seinem verlorenen Sohn geht (auch nicht in Batman, noch nicht mal in RHATO), sondern um Action und Tempo. Aber wozu einen Charakter gastauftreten lassen, der so einen potenziell schwerwiegenden Effekt auf ihn ausübt? Warum nicht Dick oder Damian, mit denen er einen wesentlich unbefangeneren Umgang pflegt?

Nein, wenn man sich ein emotionales Schwergewicht wie Jason Todd in den Cast holt, muss man auch damit rechnen, dass die Leser da ein wenig tränenreiche Interaktion erwarten. Und nein, „Outlaws sind zu dumm, eine Falle zu erkennen – werden gefangen und von Dämonen besessen – gehen auf Trinität los, um ihre Gefühle zu verletzen (obwohl Trinität mit anderen Charakteren wesentlich tiefere Bindungen pflegt) – werden besiegt – helfen beim Endkampf (aber nur ganz unwesentlich)“ empfinde ich nicht als ausreichende Handlung, wenn Red Hood denn schon mal endlich wieder auf Batman trifft.

Und dann ist da noch dieser eine Punkt, der mich vollkommen aus der Spur wirft:

Bruce >tötet< Jason, indem er Herzstillstand auslöst. Und Jason ist direkt im Anschluss an die Defibrillation auf den Beinen, so schnell, dass Bruce es zwischendurch noch nicht mal schafft, Bizarro wiederzubeleben. Es sieht vielmehr so aus, als hätte er nicht mal am Boden gelegen!

What the Fuck?! Bei der traumatischen Vergangenheit, die beide bezüglich einer Verbindung von Jason <--> Tod durchgemacht haben, stecken sie das jetzt ja ausgesprochen sauber weg. Okay, man könnte es sich damit erklären, dass alle vernünftig sind, weil es einfach keinen anderen Ausweg gab, den Bann aufzuheben. Auch wie Bruce an Artemis herankommt, die zu dem Zeitpunkt immer noch betäubt irgendwo in der Stadt herumliegt, ist mir ein Rätsel, aber mein Gott, geschenkt!

Aber dass Jason als normaler Mensch von einem solch kräftezehrenden, stressreichen Eingriff keine einzige Einschränkung davonträgt, kann ich nicht glauben. Er ist pausenlos in Bewegung, direkt nachdem er >>tot gewesen ist<<. An dieser Stelle hätte DC so schön einige Panels einstreuen können, wie sich Bruce nach Ende des Kampfes wenigstens besorgt um den Gesundheitszustand seines gerade vorhin >>>tot gewesenen<<< Sohnes macht ... Aber ich schätze, abgebrühte Kriegsherren wie er geben sich nicht solcher Lappalien hin.

Also hab ich‘s getan. Pft.

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[AN] AUF KLEINE TOTE VÖGEL
2. Teil der Oneshot-Sammlung „Von Sündenböcken und roten Schafen“.

Timothy ist endlich wieder da und ausgerechnet sein eigenes Ich macht ihm das Wiedersehen mit der Familie madig. Kein Wunder also, dass er trotz Sieg über den Batman der Zukunft nicht zur Ruhe kommt. Zum Glück ist auch Jason mit seiner Geduld endgültig am Ende und ein ordentliches Workout hat noch jeden Robin geschafft.
[Action / Angst / Familie / Humor / Schmerz und Trost]

Direkter Anschluss an „Detective Comics #968“.

Die Idee ist direkt nach Tims Rückkehr und dem Kampf gegen Future-Tim gekommen. Ich habe einfach ein zünftiges Wiedersehen zwischen ihm und Jason vermisst, weil sie eine doch recht innige Beziehung zueinander haben. Ehrlich, ein bisschen mehr Jason-Auftritte und Interaktion mit den Bats verbunden mit Emotionen würde DC keinen Zacken aus der Krone brechen. Ein kleines Trainingsmatch mit Duke haben sie ihm gegönnt, aber ihn an anderer Stelle mit seinem erklärten Lieblingsbruder verkehren zu lassen, das ist zu viel verlangt?

Nein, nicht >>so<<. Es gibt Epic Bromance, ohne gleich einander in die Hosen zu greifen, verdammt nochmal! Sind platonische Beziehungen wirklich so entschieden langweilig? AO3 versinkt in JayTim, auf das ich für meinen Teil bestens verzichten kann, denn obwohl es dauernd als „Pseudo-Incest“ – sie haben sich tatsächlich einen Alibi-Tag ausgedacht, um es zu rechtfertigen – bezeichnet wird, finde ich es abstoßend. DiJay geht noch einigermaßen, lese ich sogar ganz gerne (ich weiß, scheinheilig, aber mit Tim schüttelt’s mich einfach nur), genauso wie BruJay – hier habe ich allerdings das Problem, dass die Mehrzahl der FFs in der Zeit vor Jasons Auferstehung spielen. Warum? Na, rate mal. Selbstverständlich, um schamloseste Pädo-Fics auf die Beine stellen zu können! Bruce, der pädophile Batman. Bruce, verführt von seinem minderjährigen Adoptivsohn, den er von der Straße gerettet hat (oder gleich der ganzen Robin-Schar). Bruce, der Inbegriff von Selbstbeherrschung und Situationskontrolle.

Ich weiß echt nicht, was in solchen Schreiber-Köpfen vorgeht.

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[AN] AM ANFANG WAR DIE TAT
1. Teil der Oneshot-Sammlung „Von Sündenböcken und roten Schafen“.

Alle trauern um Timothy – nur Jason wartet. Darauf, dass er zurückkommt, von wo auch immer es ihn verschlagen hat. Doch nicht mal ein erklärter Sturkopf Marke Crime Alley ist allzeit vor Bedenken gefeit. Und es ist immer gut, einen Plan B(esser) im Repertoire zu haben, richtig?
[Angst / Dark / Familie / Schmerz und Trost]

Angesiedelt irgendwann zwischen „Detective Comics #940“ und „Detective Comics #967“.

Ich habe die vorsichtige Annäherung von Jason und Tim seit New 52 immer gemocht. Das gemeinsame Frühstück, Tims Verständnis für eine Sache, die eigentlich unverzeihbar ist, Jasons Bereitschaft, auf Tims Anfrage hin der Batfamilie auszuhelfen, ihre Zusammenarbeit ohne Worte, wie Jason für Tim einem echten Bruder am nächsten kommt, wie Jason es nicht übers Herz bringt, zu Tims Beerdigung zu gehen. Mit Tim scheinen Jason echte familiäre Gefühle ohne „Hintergedanken“ zu verbinden, also nicht nur das Bedürfnis, sich zu beweisen, nicht zu enttäuschen, eigene Ideale verteidigen zu müssen usw.

Die Tatsache, dass Jason sich nach Tims Verschwinden ausdrückt, als wenn dieser noch am Leben wäre, war sozusagen das „Prompt“ zu dieser FF. Es hat den Anschein, dass Jason nicht an den Tod glaubt, sondern nur darauf wartet, dass es Tim, „wo immer er auch sei“, irgendwann zu ihnen zurückschafft. Aber wenn man keinerlei Indizien hat, nur den eigenen, wenn auch noch so festen Glauben, kann man schon ab und zu in einem schwachen Augenblick die Nerven verlieren und sich denken: „Was, wenn er doch tot ist?“

Da sie Damian zurückgeholt haben und das Chaosjuwel oder was immer es auch war dadurch nicht mehr zur Verfügung steht, bleibt als Alternative nur der Weg, auf dem Jason zurückgekommen ist. Und ich kann mir gut vorstellen, dass er im Moment des Zweifelns versucht, sich an die Methode zu erinnern, um einen Menschen, der ihm so wichtig ist, im Fall der Fälle wiederzubeleben.

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Freitag, 13. Oktober 2017
[AN] LEBE DEINEN ALPTRAUM
9. Teil der Oneshot-Sammlung „Sein Weg ist mein Ziel“.

Allen ist zurück und Howard ist über die Verzögerung seiner Aufgabe, Nea zu beschützen, mehr als verärgert. Aber was ist der wahre Grund für die unterschwellige Ablehnung, mit der er seinem ehemaligen Schützling gegenübertritt?
[Amnesie / Angst / Dark / Freundschaft / Suspense]

Angesiedelt nach der 225. Nacht.

Kann als Beiwerk zu „Bau auf mich“ gelesen werden, kurz vor einem von Howards „nächtlichen Anfällen“, kann aber auch für sich stehen. Ist wie diese geistige Partnergeschichte ein Doujinshi-Script.

Howards skeptische Reaktion auf Allens Erscheinen jagt mich die Wand hoch! Ich bin so neugierig auf ihre nächste Konfrontation und was für eine Erinnerung er an die Nacht von Allens Flucht hat! Ich bin mir nicht sicher, ob sich die Vorhersage von Apokryphos bewahrheitet hat und er tatsächlich denkt, dass Allen für seine Verletzung verantwortlich ist – ich glaube eher, dass seine Erinnerung aus irgendeinem Grund nicht so ausgelöscht ist, wie das bei seinen Kollegen der Fall ist.

Aber wenn sie das doch ist, stelle ich es mir ausgesprochen schwierig vor, nach relativ kurzer Zeit mit jemandem konfrontiert zu werden, dem man scheinbar beinahe das eigene Ableben verdankt. Und diesen Jemand dann auch noch begleiten und beschützen zu müssen, sogar mit dem gerade erst geretteten Leben, muss wahrhaft hart fürs Gemüt sein.

Dieser kleine Einschub ist leider auch ein typischer Vertreter der Warum-existiert-es-Fraktion. Geschrieben und als es fertig war gedacht, dass sich die Welt auch ohne diesen pädagogisch wertvollen Beitrag problemlos weitergedreht hätte. Ein solches Gefühl beschleicht mich zum Glück nur bei den wenigsten meiner Geschichten, aber wenn, dann ist es ziemlich ernüchternd. Je kürzer der Text, desto eher frage ich mich, was er bewirken soll, außer, dass er einfach raus aus meinem Hirn wollte. Dieser hier wollte halt einfach raus, bevor das nächste Kapitel des Mangas veröffentlicht wird und Howard wahrscheinlich wie so oft rigoros übergangen wird für die nächsten quälenden drei + Monate, denn meine Vermutung geht dahin, dass er sich jetzt erstmal wieder von Allen zurückzieht.

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